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Eine Portion Glück und Gesundheit zum Frühstück: Bananen Schokoladeneis ohne Zucker und Milch

Am 22. April feierte Swissmilk den Tag der Milch. An mehr als 100 Orten gab’s kostenlos Milch und Milchshakes. Auch in Bellinzona. Dort sogar in Anwesenheit von Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi. Sie moderierte auf grosser Bühne die Preisverleihung des Plakat-Malwettbewerbs „Fit mit Schweizer Milch“, für den Dutzende von Schulklassen aus der ganzen Schweiz mit einem Sonderzug extra ins Tessin gereist waren.

Auch auf der Homepage der Dachorganisation der Schweizer Milchbauern ist die schöne Christa omnipräsent. Unter anderem in einem Video, in dem sie auf einem Berner Bauernhof einem süssen kleinen Kälbchen das Fläschchen gibt. Das hat einen garantierten Jöh-Effekt.

Auf den ersten Blick.

Auf den zweiten fragt man sich dann eher, warum das Kälbchen die Milch denn nicht direkt von der Mama trinkt?

Kälbchen werden der Mutter direkt nach der Geburt weggenommen, damit WIR die Milch trinken können

Die Erklärung dafür ist einfach, aber weniger herzig: Weil das Kälbchen der Mutter in den meisten Fällen nämlich direkt nach der Geburt weggenommen wird. Und zwar, damit WIR deren Milch trinken können.

Schliesslich geben Milchkühe nicht einfach so Milch. Sie produzieren sie, genau wie wir Menschen auch, für ihren Nachwuchs. Dieser aber wird direkt oder ziemlich bald nach der Geburt in 1.6 Quadratmeter grosse Kälber-Iglus aus PVC gesteckt – eine Art „Einzelhaft“, damit sie sich nicht ständig gegenseitig besaugen, wenn ihnen die Zitzen der Mutter fehlen. Die Iglus bieten den kleinen Geschöpfen angeblich „einen gesunden Start ins Leben“ in einer möglichst „schadstoff- und keimarmen Umgebung„, die dafür sorgt, dass sie „früher anfangen, Kraftfutter aufzunehmen„. So steht’s auf Agrar-Webseiten, die sowas zum Kauf anbieten.

Anders formuliert werden sie hier als unvermeidliche Abfallprodukte der Milchindustrie mit möglichst wenig Antibiotika möglichst schnell zu möglichst ergiebigen Kalbskoteletts und Schnitzelchen herangezogen – wenn sie nicht schon vorher getötet wurden wegen ihres Labs, das zur Herstellung von Käse benötigt wird.

Moderne Hochleistungskühe liefern locker 10’000 Liter Milch im Jahr

Die Mutterkuh hingegen wird ab ihrem zweiten Lebensjahr ununterbrochen zwangsgeschwängert, damit sie das ganze Jahr über gemolken werden kann. Moderne Hochleistungskühe liefern locker 10’000 Liter Milch pro Jahr, der Rekord liegt bei mehr als 21’000 Liter! Das ist um ein Vielfaches mehr als die Menge, die ein Kälbchen benötigen würde.

Dafür leidet rund ein Drittel der Tiere – auch in Bio-Betrieben – an schmerzhaften Euter-Entzündungen und anderen Erkrankungen, die medikamentös behandelt werden müssen. Nicht zuletzt aufgrund moderner Melkmaschinen, die innerhalb weniger Minuten 20 bis 30 Liter Milch aus den Zitzen der Kühe saugen, bis kein Tropfen übrig bleibt.

Nach zirka 5 Jahren schliesslich, wenn die Produktionsmenge der ausgemergelten Körper nachlässt, landen auch diese Tiere beim Schlachter und schliesslich im Fleischwolf, wo ihre Überreste zu Hamburgern gefertigt werden, obwohl sie eigentlich unter normalen Umständen bis zu 20 Jahre alt werden könnten.

Hätten Züchter von Rennpferden deren Geschwindigkeit so verbessert, können sie heute mit der Formel 1 mithalten

In seinem Buch Kühe verstehen: Eine neue Partnerschaft beginnt schreibt der Schweizer Milchbauer Martin Ott: Hätten Züchter die Geschwindigkeit von Rennpferden in den letzten 100 Jahren so verbessert wie die Milchleistung der Kühe, dann könnten die Pferde heute mit Formel-1-Boliden mithalten. Doch statt Trophäen wie die Autohersteller sammelt die Milchindustrie Subventionen.

Der Leistungsschub im Stall führte zu einer anhaltenden Überproduktion und rekordtiefen Milchpreisen, die wiederum dafür verantwortlich sind, dass die Bauern noch mehr aus ihren Tieren herausholen müssen, um ihre Kosten zu decken. Die Tiere werden dadurch noch anfälliger und kranker, während die Bevölkerung zwar wächst, aber immer weniger Milch konsumiert, so dass sich der Bund – im Versuch die ganze Chose im künstlichen Gleichgewicht zu halten – gezwungen sieht, noch mehr Millionen in Werbekampagnen zu investieren, die uns vorgaukeln, dass man ohne Milch zwar (notfalls) überleben könnte, aber keinesfalls ohne triftigen Grund eine milchlose Ernährungsweise praktizieren sollte.

Dabei ist diese Anschauung längst als Ammenmärchen entlarvt: Unsere Knochen brauchen zwar das u.a. in der Milch enthaltene Kalzium. Aber all das, was sie darüber hinaus dringend benötigen, liefert die Milch nicht: Ausreichend Bewegung, Magnesium und Vitamin K, das zusammen mit Kalium massgeblich am Knochenaufbau beteiligt ist zum Beispiel. Oder das für die Resorption des Kalziums aus dem Darm zuständige Vitamin D. In den Sommermonaten beziehen wir 95% des Vitamin D-Bedarfs über die Sonneneinwirkung (wenn wir oft genug und zum richtigen Zeitpunkt an der frischen Luft sind). Um die restlichen 5% abzudecken, müsste man pro Tag 25 Liter Kuhmilch trinken.

Wer sich auf Milch als alleiniger Kalzium-Lieferant verlässt, kann sogar schlechte Knochen entwickeln

Wenn sich Menschen wie gängig empfohlen vor allem auf die Milch als vermeintlichen Knochenstärker verlassen, kann ihnen sogar das Gegenteil dessen blühen, was sie erreichen wollen: nämlich schwache und brüchige Knochen. Diese Aussage wurde von vielen wissenschaftlichen Studien belegt. Ein hoher Milchkonsum kann zur Übersäuerung und damit zu einem Raubbau der körpereigenen Mineralstoffvorräte führen. Auch Stress, eine kohlenhydrat- und phosphatreiche Ernährung, ein zu hoher Salzkonsum, zu viel Kaffee und ein Progesteronmangel bei Frauen sind nicht förderlich für die Knochengesundheit.

Fakten, die die Milchindustrie uns tunlichst verschweigt

Nun geht es hier nicht darum, die Milch grundsätzlich zu verteufeln. Es soll lediglich einiges relativiert werden, was genau jene, die die Milch zum unverzichtbaren Grundnahrungsmittel deklariert haben, stets tunlichst verschweigen. Zum Beispiel:

  • dass Mohnsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Haselnüsse, Amaranth, Kresse, Grünkohl, Leinsamen, Brunnenkresse, Petersilie, Löwenzahn, Rucola, Schnittlauch oder Spinat pro 100g mehr Kalzium enthalten als Milch und pflanzliche Quellen ein Leben ohne Milchprodukte problemlos ermöglichen
  • dass Kuhmilch in ihrer Zusammensetzung für den Menschen nicht optimal ist. Sie ist ein Übergangslebensmittel, das ein neugeborenes Kalb so lange ernähren soll, bis es feste Nahrung verwerten kann. Ein Mensch muss aber nicht wie ein Kalb innerhalb von sechs Monaten sein Geburtsgewicht verfünffachen. Auch braucht er nicht die Antikörper eines Kuh-Immunsystems, sondern die eines menschlichen Immunsystems. Das weiss der menschliche Körper instinktiv und reagiert deshalb oft mit Unverträglichkeits-Reaktionen.
  • dass Kuhmilch heutzutage oft von trächtigen Kühen stammt. Die Milch hochschwangerer Kühe enthält jedoch bis zu 33 Mal mehr Östrogene als Milch von nicht trächtigen Kühen. Wissenschaftler der Harvard University sehen im hohen Östrogengehalt der Kuhmilch einen Zusammenhang mit hormonbedingten Krebserkrankungen beim Menschen.
  • dass Kuhmilch das am längsten bekannte Nahrungsmittel-Allergen ist. Bei fast 10% aller mit Kuhmilch ernährten Babys treten Magen-Darm-Beschwerden, häufige Ohrenentzündungen, Atemwegsprobleme (Niesen, chronisch laufende Nase, häufige Erkältungen) und Hautprobleme (Neurodermitis, Milchschorf) auf.
  • dass Kuhmilch ausserdem mit der Entstehung von Akne, Diabetes, Multipler Sklerose, Autismus, ADHS, ADS, Arthritis und Arteriosklerose in Verbindung gebracht wird.
  • dass homogenisierte Milch dick macht: Die Homogenisierung verkleinert die Fettkügelchen der Milch, um ein Aufrahmen zu verhindern. Nicht homogenisierte Milch enthält grosse Milchkügelchen im Milchfett, die die menschlichen Lipasen nicht zu spalten vermögen. So gelangen sie relativ unverdaut in den Dickdarm und entfalten dort eine abführende Wirkung. In der homogenisierten Milch jedoch erhöht sich die Anzahl Fettkügelchen um das Tausendfache. Das macht die Milch zwar besser verdaulich – tatsächlich gelangen die Fettkügelchen so nun aber durch den Darm in den Blutkreislauf, wo sie zum heimlichen Taillenkiller werden, und sich an die Blutkörperchen anlagern – mit allen negativen Folgen.
  • dass im Februar 2017 in der Schweiz 23’000 Produzenten knapp 270’000 Tonnen Milch produziert haben: 40% davon wurden zu Käse, 16.6% zu Butter, 11.8% zu Konsummilch verarbeitet. Dennoch geht es den Milchbauern gemäss eigenen Angaben schlecht. Im vergangenen Jahr haben 800 Betriebe aufgegeben. Emmi, der grösste Schweizer milchverarbeitende Betrieb in der Schweiz, versucht, die Bauern auf Qualitäts- statt Massenproduktion umzupolen, und bezahlt diese sogar, wenn sie weniger Milch liefern. Mit einer vermeintlichen Schweizer Alpenidylle von frei grasenden, glücklichen Kühen will man sich marketingtechnisch künftig von den industrialisierten Grossbetrieben im Ausland qualitativ abheben.
  • dass Kühe keinesfalls dumm, sondern sehr anhängliche Tiere sind von tief greifender Loyalität gegenüber ihren Familien und menschlichen Gefährten. Jede Kuh ist imstande, mehr als 100 Herdenmitglieder zu erkennen, Sozialbeziehungen sind sehr wichtig. Der regelmässige Schmerz über den Verlust ihrer Babys ist für Kühe traumatisch und unvergesslich. Kühe empfinden, genauso wie wir Menschen, Gram, Wut und Trauer und brüllen manchmal noch Wochen nach ihrem Nachwuchs.
  • dass der Bund Betrieben inzwischen zwar Geld für besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme bezahlt, die dafür sorgen, dass die Kühe an einer vorgeschriebenen Anzahl Tagen auf die Weide dürfen, anstatt im Stall angebunden zu sein. Dennoch stammen weiterhin die meisten Milchprodukte von Tieren, die einen Grossteil ihrer Zeit entweder in Anbindehaltung oder riesigen Ställen ohne Tageslicht verbringen müssen, und oft artfremd ernährt werden. 90% der Schweizer Kühe werden ausserdem enthornt, damit sie sich gegenseitig (und die Bauern) nicht verletzen können. Dies, obwohl die Hörner wichtig für das soziale Verhalten und die Körperpflege der Tiere wären.
  • dass man auch aus Mandeln, Nüssen, Kokosnuss und Kernen ganz einfach eine wirklich leckere Milch und erstklassige käseartige Gerichte zaubern kann. Eine Anleitung für Mandelmilch findest Du im nachfolgenden Rezept. Probier’s doch einfach mal aus!

Selbst gemachte Mandelmilch http://galupasvoice.com/bananen-schokoladeneis/

Rezept Mandelmilch (für ca. 5-6 dl):

  • eine Handvoll Bio-Mandeln 
  • 1/2 l Wasser
  • evtl. 2-4 ungesüsste, entsteinte Medjool Datteln zum Süssen
  • evtl. eine Prise Zimt oder Vanille-Extrakt 
  • ein leistungsstarker Mixer

Zubereitung:

Die Mandeln mit dem Wasser und je nach gewünschter Süsse einer entsprechenden Menge Datteln für 2-3 Minuten in einen leistungsstarken Mixer geben, bis eine homogene, schaumige Milch entsteht. Selbst gemachte Mandelmilch http://galupasvoice.com/bananen-schokoladeneis/ Die Milch wird umso „feiner“, je leistungsstärker der Mixer ist. Man kann die fertige Milch auch durch ein dünnmaschiges Sieb giessen, wenn man sie ganz ohne Rückstände bevorzugt. Die Zugabe von Zimt, Vanille oder Schokolade ist der Vorliebe jedes Einzelnen überlassen und reine Geschmacksache.

Wer regelmässig grössere Mengen Nüsse isst oder viel Nussmilch trinkt, sollte die Nüsse vor dem Mixen „aktivieren“, d.h. diese vor der Zubereitung für mindestens 12 Stunden in einem Glas Wasser einweichen.
Selbst gemachte Mandelmilch http://galupasvoice.com/bananen-schokoladeneis/ Durch den daraus resultierenden Keimprozess werden sogenannte Anti-Nährstoffe, die die Aufnahme von Mineralstoffen und Spurenelementen oder die Eiweissverdauung hemmen können, mengenmässig stark reduziert.

Wichtig ist, dass man die Nüsse nach der Einweichzeit gut abspült und dann sofort zur Herstellung von Mandelmilch verwendet, oder vollständig trocknen lässt, bevor man sie in ein Gefäss gibt, damit sie nicht anfangen zu schimmeln.

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Rezept Bananen Schokoladeneis (für 1 Person):

  • 2 tiefgefrorene Bananen (ohne Schale)
  • 2 EL Mandelbutter, ein Rezept dafür findest Du hier
  • 2 EL natürliches Kakao-Pulver
  • ca. 60 ml Mandelmilch
  • 3-4 Eiswürfel
  • ein leistungsstarker Mixer

Fürs Topping:

  • ein paar Bananenscheiben 
  • 1-2 EL Granola, ein Rezept dafür findest Du hier
  • 1-2 EL Kakao Nibs
  • ein paar gehackte Nüsse, z.Bps. Pekan oder Mandeln

Zubereitung:

Die Bananen mit der Mandelbutter, der Mandelmilch, dem Kakao-Pulver und den Eiswürfeln in einen leistungsstarken Mixer geben und solange verrühren, bis daraus ein cremiges Eis entstanden ist. Eventuell benötigst Du dazu etwas mehr als 60 ml Mandelmilch.

In eine Schale geben, die Toppings drauf anrichten und sofort geniessen.

Dieses Bananen Schokoladeneis schmeckt mindestens so gut wie ein „traditioneller“ Bananensplit, kommt aber ohne Zucker, Milch und Rahm aus und ist deshalb bekömmlicher und gesünder.

Wichtig ist, dass man ungesüsstes Kakaopulver mit einem mindestens 70 prozentigem Kakao-Anteil verwendet. Dieses ist bitterer (was man durch die Süsse der Bananen hier nicht schmeckt), dafür gesund. Kakao ist ein fetthaltiges, aber hochwertiges Nahrungsmittel mit verhältnismässig viel Magnesium, Eisen und Antioxidanzien, die unsere Zellen vor Krebserkrankungen schützen können. Zudem wirkt das mit dem Koffein verwandte Theobromin im Kakao belebend auf Körper und Geist.

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