Mein grüner Lieblings-Smoothie: Säfte und Smoothies steigern das Wohlbefinden, bringen die Haut zum Strahlen und lassen die Pfunde purzeln. Es gilt allerdings, ein paar Regeln zu beachten. http://galupasvoice.com/lieblings-smoothie/

Mein absoluter Lieblings-Smoothie

Seit ich vor ein paar Wochen für das Gesundheitsmagazin Life! eine Story über Saftkuren schrieb und mich intensiv mit dem Thema auseinandersetzte, bin ich total angefressen von Säften und Smoothies. Ich mixe und presse, was das Zeugs hält. Mal Giftgrünes, mal Knallrotes – Hauptsache, es werden möglichst viele frische Produkte direkt vom Bauernhof oder vom Markt verwertet. In einem halben Liter Saft stecken bis zu 2-3 kg Obst und Gemüse – soviel können wir auf normalem Weg über die feste Nahrung gar nicht aufnehmen.

Säfte und Smoothies steigern das Wohlbefinden, bringen die Haut zum Strahlen und lassen die Pfunde purzeln. Und sie liefern neben wertvollen Antioxidantien eine unglaubliche Vielfalt an Nährstoffen. Um diese optimal verwerten zu können, den Körper nicht zu überfordern, und nicht zu den falschen Produkten zu greifen, gilt es allerdings unbedingt, ein paar Regeln zu beachten:

8 Smoothie-Regeln, die es zu beachten gilt

  1. Reine Fruchtsäfte sind sehr zuckerreich. Sie schicken den Blutzuckerspiegel auf Achterbahnfahrt, sorgen für eine übermässige Ausschüttung von Insulin und hemmen den Fettabbau. Um das zu verhindern sollte das Mengenverhältnis zwischen Obst und Gemüse im Saft stets mindestens 50:50 betragen – oder zugunsten des Gemüseanteils ausfallen.
  2. Bei den meisten kommerziellen Angeboten ist dies nicht der Fall. Achte beim Kauf deshalb unbedingt auf das Kleingedruckte! So verspricht zum Beispiel der „Glow&Shine“ – Juice des Herstellers „Hey Life“ auf der Frontseite der 270 ml Flasche reichhaltige Nährstoffe aus Ananas, Karotte und Kurkuma. Wer sich beim ersten Schluck jedoch wundert, warum das Getränk dermassen süss schmeckt, und die Zutatenliste auf der Rückseite unter die Lupe nimmt, staunt nicht schlecht: Der Anteil der propagierten Ingredienzien beträgt zusammengezählt gerade mal 27.5%. Die restlichen zwei Drittel des 9 Franken 60 teuren Produkts sind gewöhnlicher Apfelsaft und damit eine regelrechte Kalorienbombe.
  3. Grüne Smoothies erlauben es dem Körper, in optimal zerkleinerter und damit leichtest verdaulicher Form grosse Mengen an grünen Blattgemüsen oder Wildkräutern zu sich nehmen. Im Gegensatz zu reinen Säften enthalten Smoothies zudem jede Menge Ballaststoffe. Die Grundrezeptur sollte stets aus möglichst viel grünem Blattgemüse bestehen, denn der Mikronährstoffgehalt in grünen Blättern (und wir sprechen hier nicht von Kopf- oder Eisbergsalat, sondern Kohlblättern, Spinat, Kräutern oder Wildpflanzen) übertrifft denjenigen in anderen Grundnahrungsmitteln wie Getreide, Kartoffeln, Milch oder Fleisch um ein Vielfaches. Die unlöslichen Ballaststoffe im grünen Blattgemüse wirken im Körper wie winzige Schwämmchen, die unser Verdauungssystem putzen, Giftstoffe aufnehmen und aus dem Körper heraus transportieren können. Grüne Blattgemüse haben überdies eine basische Wirkung auf den Körper und liefern viel Chlorophyll, das aufgrund seiner ebenfalls giftstoffbindenden und antioxidativen Eigenschaften als starker Entgifter und Leberreiniger gilt.
  4. Verwende zur Herstellung Deines eigenen Saftes oder Smoothies ausschliesslich Biogemüse, um die Aufnahme von Giftsstoffen aus Pestiziden zu vermeiden. Das ist vor allem bei Spinat und anderem Kulturgemüse wichtig. Schmeisse das Grün von Karotten, Sellerie, Randen, Brokkoli, Blumenkohl oder Kohlrabi nicht auf den Kompost – gerade in diesen Blättern stecken oft mehr und wertvollere Inhaltsstoffe als in ihrem Gemüse selbst.
  5. Reichere den Smoothie mit Chiasamen, kaltgepresstem Leinöl (verbessert die Vitaminaufnahme), Mandeln (wenn möglich ein paar Stunden in Wasser eingeweicht), Sprossen oder Algen an. Mikroalgen enthalten alle Aminosäuren, die der Mensch nutzen kann, und ihr Proteingehalt ist mit 60% sehr hoch. Die Spirulina-Alge vitalisiert den Gesamtorganismus, die Afa-Alge ist gut für das Gehirn und die Chlorella-Alge unterstützt die Ausleitung von Giften.
  6. Ergänze Deinen Smoothie mit Kollagen. Das ist der letzte Schrei aus den USA. Oral eingenommenes (pflanzliches) Kollagen soll von innen heraus helfen, die Elastizität der Haut zu verbessern, die eigene natürliche Kollagenproduktion des Körpers zu stimulieren sowie Arthrose entgegenzuwirken, indem es bewirkt, dass Knorpelzellen neu aufgebaut werden.
  7. Wenn Du eine Saftkur planst, hole Dir vorher unbedingt fachkundigen Rat ein. Man sollte die Wirkung einer solchen Nahrungsumstellung – wenn auch nur auf Zeit – nicht unterschätzen. Mit dem Abbau von körpereigenen Fettdepots steigt erstmal der Schadstoffpegel im Organismus. Damit die freigesetzten Toxine nicht wieder unversehrt in den Blutkreislauf gelangen, muss man dem Körper beim Ausleiten helfen, sich selbst zu helfen. Naturheilkundeexperten raten zur Einnahme Gift bindender Substanzen wie Heilerde, dazu viel Schlaf, moderater körperlicher Bewegung und Schwitzen. Es empfiehlt sich ausserdem, schwere, Speisen schon einige Tage vor der Kur zu meiden. Ansonsten kann es beim abrupten Umstellen auf die ungewohnten Mengen an Rohkost zu Magenbrennen, Blähungen, Kopfschmerzen oder gar Durchfall kommen. Besonders dann, wenn man sich sonst überwiegend von zuckerhaltigen, fettreichen, meist industriell verarbeiteten Lebensmitteln voller künstlicher Inhaltsstoffe ernährt.
  8. Wenn Du es nicht gewohnt bist, reine, natürliche, grüne Säfte oder Smoothies zu trinken, fang zunächst langsam an und trinke am ersten Tag nicht mehr als ein Schnapsglas davon. Der Organismus muss sich langsam an die hohe Menge Vitalstoffe gewöhnen. Mit guter Verträglichkeit kann die Dosis allmählich gesteigert werden. Plane ab und zu einen Safttag ein oder ersetze zwischendurch wenigstens mal eine Mahlzeit mit einem (reichhaltigen) Saft. Vor allem dann, wenn Du davor allzu sehr über die Stränge gehauen hast. Dein Körper wird es Dir danken.

Mein grüner Lieblings-Smoothie: Säfte und Smoothies steigern das Wohlbefinden, bringen die Haut zum Strahlen und lassen die Pfunde purzeln. Es gilt allerdings, ein paar Regeln zu beachten. http://galupasvoice.com/lieblings-smoothie/

Rezept Grüner Lieblings-Smoothie (für ca 4-5 dl)

  • 1/2 in Stücke geschnittene, tiefgefrorene Banane
  • 2 dl Bio-Kokoswasser ohne Zusatzstoffe 
  • 1 Handvoll Rucola
  • Saft einer Limette
  • 1/3 einer Salatgurke
  • 1 TL Chiasamen 
  • ein paar Minzblätter
  • 1 TL klein geschnittener, frischer Ingwer 
  • ein paar Eiswürfel
  • 1 TL kaltgepresstes Leinöl 

Sämtliche Zutaten in einen einigermassen leistungsstarken Mixer geben und laufen lassen, bis die Textur des Getränks schön glatt ist. In ein Glas giessen und sofort geniessen.

Mein grüner Lieblings-Smoothie: Säfte und Smoothies steigern das Wohlbefinden, bringen die Haut zum Strahlen und lassen die Pfunde purzeln. Es gilt allerdings, ein paar Regeln zu beachten. http://galupasvoice.com/lieblings-smoothie/Ich habe das Rezept für diesen Smoothie im Blog der Australierin Jessica Sepel gefunden. Jessica nennt das Getränk „De-Bloat Smoothie“, auf Deutsch ent-blähender Smoothie. Minze, Ingwer und Chia sollen das Verdauungssystem beruhigen. Rucola, Limette und Gurke sind hervorragende Entgifter.

Wie bereits erwähnt, kann man die Zutaten je nach Geschmack und Lust und Laune umstellen, bis man seinen eigenen Lieblings-Smoothie gefunden hat. So kann man die Minze zum Beispiel auch mal durch Basilikum, Koriander oder Maggikraut ersetzen. Den Rucola durch Weizengras, Federkohl, Randenblätter – oder gerade im Frühling auch durch Löwenzahn, Vogelmiere, Bärlauch oder Brennnessel direkt von der Wiese. Statt Gurke geht auch Kohlrabi oder Stangensellerie. Statt des Kokoswassers kann man frisch gepressten Orangensaft verwenden. Statt der Banane auch mal eine Avocado und zum Ingwer kann man gerne auch ein frisches Stück Kurkuma geben. Sei kreativ und geniesse den (saisonalen) Reichtum an Vitalstoffen mit jedem Schluck.IMG_8520

 

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